Gute gesunde Schule

Für uns ist ein gutes Schulklima sehr wichtig. Deshalb achten wir darauf, dass wir gut miteinander umgehen, alles, was wichtig ist, gemeinsam entscheiden und vorher in den demokratischen Gremien der Schule besprechen.

Es gibt Dinge, die nur die Großen entscheiden, z.B. in den Lehrer- und Fachkonferenzen sowie in den Elterngremien. Darüber hinaus werden bestimmte Themen auch in den Kindergremien besprochen und entschieden (Klassenrat, Kinderparlament, OGS-Parlament).

Themen, die den Kindern wichtig sind, werden in jedem Fall von Frau Buschschlüter (s. Schulsozialarbeit), Frau Wiggershaus (Schulleitung) und Frau Rademacher (OGS-Leitung) mit in die Lehrer- und Elterngremien mitgenommen – und umgekehrt.


Kinderschutzkonzept

Eine Arbeitsgruppe aus Lehr- und Fachkräften hat ein Konzept mit entsprechenden Handlungsmaßnahmen für Szenarien der sexualisierten Gewalt für unsere Schule erarbeitet. Diese Maßnahmen werden stetig in den Arbeitsteams der Schule und OGS optimiert.


Lubo

Die Jahrgänge 1 und 2 bekommen einmal in der Woche Besuche von einem kleinen, grünen Kerl. Sein Name ist Lubo.

Angelehnt an das Trainingsprogramm „Lubo aus dem All“ wird mit den Kindern gearbeitet, um frühzeitig die sozial-emotionalen Kompetenzen zu fördern.

In diesem Training wird Ihr Kind sich selber und seine Gefühle besser kennen lernen. Ebenso wird es lernen, woran es bei anderen Menschen erkennen kann, wie es ihnen geht. Hier wird aber auch behandelt, warum es wichtig ist, seine eigenen Gefühle zu steuern und mit welchen Strategien das gelingen kann.


StreitschlichterInnen

Ausgewählte Kinder aus den Jahrgängen 3 und 4 werden von Lehr- und Fachkräften zu StreitschlichterInnen ausgebildet. Die bereits ausgebildeten Kinder in Jahrgang 4 helfen bei der Ausbildung der Kinder aus Jahrgang 3 mit.

In einem mehrwöchigen Kurs durchlaufen sie eine Qualifikation, um bei kleineren Streitigkeiten (z.B. auf dem Schulhof) nach einem abgesprochenen Ablauf – der allen Kindern bekannt ist – eine Konfliktlösung zu ermöglichen. Kommen alle gemeinsam zu keiner zufriedenstellenden Klärung, sind wir Lehrkräfte da und übernehmen.

Dabei stehen das Entschuldigen und die Wiedergutmachung im Vordergrund. So unterstützen die StreitschlichterInnen unseren Alltag verantwortungsvoll und helfen unser Schulklima zu verbessern.

Unsere Schulregeln finden Sie unter „Infos und Dokumente“.

Wir erkennen unsere StreitschlichterInnen an den gelben Schärpen auf dem Schulhof.


Theaterpädagogische Programme

Jedes Kind an unserer Schule profitiert in den vier Grundschuljahren von den Programmen der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück.

In der Schuleingangsphase (Klasse 1/2) erlebt Ihr Kind das Schauspiel „Die große Nein-Tonne“. Entweder im 3. oder 4. Schuljahr nimmt Ihr Kind an mehreren des Projekts „Mein Körper gehört mir“ teil.

Die große Nein-Tonne

Kinder erleben manchmal ein deutliches „Nein-Gefühl“ – ein innerer Hinweis darauf, dass ihnen etwas unangenehm ist oder sie etwas nicht möchten. Solche Signale sind wichtig und verdienen Beachtung, auch wenn Erwachsene im Alltag gelegentlich darüber hinweggehen, etwa aus Stress oder aus dem Gedanken heraus, es besser zu wissen.

Das Theaterprogramm „Die große Nein-Tonne“ nimmt diese Empfindungen ernst. Es ermutigt Kinder, auf ihre Selbstwahrnehmung zu vertrauen und ihre Nein-Gefühle zu schützen. Dabei lernen sie, dass sie ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung haben – eine zentrale Grundlage für Selbstschutz und gesundes Selbstbewusstsein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mein Körper gehört mir

„Mein Körper gehört mir!“ ist ein Präventionsprogramm, das Kinder in ihrer körperlichen Selbstbestimmung stärkt. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass jedes Kind ein eigenes Gefühl dafür hat, was sich richtig oder falsch anfühlt, und dass diese Empfindungen ernst genommen werden müssen.

Durch kindgerechte Szenen und Gespräche werden Kinder dazu ermutigt, auf ihre inneren Signale zu achten und zwischen „Ja-“ und „Nein-Gefühlen“ zu unterscheiden. Sie erfahren, dass sie das Recht haben, Grenzen zu setzen und sich bei einem unangenehmen Gefühl an vertraute Personen zu wenden.

Das Programm unterstützt Kinder dabei, selbstbewusster aufzutreten und ihre persönlichen Grenzen zu schützen – eine wichtige Grundlage für Sicherheit, Selbstachtung und gesundes Aufwachsen.

Weitere Informationen finden Sie hier.