Kinderrechtewoche – Kinder helfen Kindern

Einmal im Jahr haben wir eine besondere Projektwoche. In dieser Zeit arbeiten alle Klassen zum Thema „Kinderrechte“. Jeder Jahrgang arbeitet an ein oder zwei Kinderrechten intensiv.

Es entstehen Plakate und andere Ausstellungsstücke, aber auch kleine Basteleien, die am Nachmittag des letzten Projektwochentages präsentiert und verkauft werden. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Mit dem Gesamterlös unterstützen wir Projekte, die sich für die Wahrung von Kinderrechten einsetzen.

Eine Woche lang sehr bewusst den Blick auf die Rechte von Kindern in der Welt zu lenken und zu erkennen, wo sie schon gut umgesetzt werden und wo noch Arbeit nötig ist, tut uns allen gut.

Mit unserem gesammelten Geld an dieser Stelle anderen Kindern helfen zu können, ist ein tolles Gefühl, das lange anhält.

Trommelzauber

Trommelzauber ist ein musikalisches Mitmach-Projekt, das Kinder durch gemeinsames Trommeln, Singen und Tanzen begeistert. Jedes Kind erhält eine Trommel und wird Teil einer großen Klang- und Bewegungsgemeinschaft. Spielerisch entstehen Rhythmus, Musik und ein gemeinsames Bühnenstück, das am Ende vor dem Publikum in unserer Sporthalle präsentiert wird.

Das Projekt stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert Konzentration und Motorik und vermittelt Freude an Musik und Bewegung. Gleichzeitig erleben die Kinder, wie wertvoll Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Wie unter einem Lupenglas, sollen einzelne Bereiche der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Schulalltag implementiert und für Kinder verständlich aufbereitet werden.

Das Projekt „Bienen“ und der Bienenkoffer

Im Rahmen des Sachunterrichts werden die Kinder im Jahrgang 2 mit dem Leben und der Wichtigkeit der Bienen im Ökosystem bekannt gemacht. In einer mehrwöchigen Unterrichtsreihe des Sachunterrichts lernen die Kinder über Unterschiede der verschiedenen Bienenarten und ihr Leben, sowie ihrer Bedeutung für unsere Natur und deren Fortbestehen.

Was sind Bienen? Eine Frage die für viele Kinder schwer zu lösen ist, da Bienen oftmals nur noch in geringen Zahlen zu sehen sind in den Großstädten, so wie auch in Bochum.

Was haben grüne Inseln und Wildblumen mit dem Erhalt vieler Bienenarten zu tun?
Und wie leben Bienen eigentlich und wo wohnen die?
Komplizierte Fragen, die oftmals gar nicht so ohne großen Aufwand zu beantworten sind. Die Stadt Bochum will bei der Beantwortung helfen.

Zu diesem Zwecke sind große Forscherkoffer erstellt worden, die mit Anschauungsmaterialien, Unterrichtsinhalten und einer Menge von Ideen für interaktiven Unterricht aufwarten.
Zu finden ist einer dieser Koffer in unserer Schule, wo er für Projektwochen ausgeliehen werden kann. Anfragen hierzu gerne per Mail.

Der Bienenkoffer im Alltag:
Die Zweitklässler*innen der Schule am Volkspark kennen nun Bienenvölker, wissen was ein „Bienenstaat“ ist und haben eine Vielzahl von Wildbienen und ihre Eigenarten kennengelernt. Wie der Körper jeder Biene aussieht, wissen sie jetzt. Und nebenbei
auch neuerdings, dass die meisten Insekten fast genauso aufgebaut sind.
Wie kompliziert es eigentlich ist an den Nektar einer Blüte zu kommen und wie Beinen bei der Befruchtung und dem Weiterleben von allen Pflanzen helfen war zwar schon irgendwie bekannt, aber wie genau das geht ist jetzt auch klar.
Eine spannende und forschungsreiche Unterrichtsphase geht nun vorbei und das Bienenhotel ist jetzt für jede*n Zweitklässler*in kein Holzbau mehr, sondern ein wichtiges Bienenzuhause.

Das Projekt „Huhn“

Im Jahrgang 4 lernen die Kinder im Rahmen der Projektwoche „Huhn“ das Federvieh und seine Bedeutung für unser alltägliches Leben kennen. Sie sollen ebenfalls dafür sensibilisiert werden, dass „das Huhn“ in diesem System eine „Ware“ ist und vielfach unter dem industriellen Druck zu leiden hat. Hierbei werden den Kindern vorsichtig die Folgen einer hohen Legelast für das Tier erklärt und sie werden für die kurze Dauer eines Hühnerlebens in der industriellen Hühnerzucht sensibilisiert.

Es soll ein Bezug zur eigenen Lebenswelt hergestellt werden, indem die Kinder erklärt bekommen, was welche Haltungsform auf den Eierpackungen bedeuten und woher ihre Eier kommen.
Den Abschluss dieses Projekts stellt der Besuch zweier „Schulhühner“ dar die die Kinder im Klassenraum während eines kurzen Besuchs begleiten werden.