Digitale Medienbildung

Mit dem Wiedereinzug in das sanierte Schulgebäude wird die Arbeit mit digitalen Endgeräten systematisch fortgeführt und weiterentwickelt. Alle Klassenräume verfügen über WLAN, sodass digitale Lernprozesse im Unterricht regelmäßig und verlässlich möglich sind.

Zur schulweiten digitalen Kommunikation, Organisation und Lernverwaltung nutzen wir die Plattform iServ. Über iServ werden Arbeitsmaterialien bereitgestellt, Nachrichten versendet, Termine koordiniert und Austauschprozesse zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern unterstützt.

Die Lehrkräfte nutzen digitale Werkzeuge wie Taskcards und weitere Lernplattformen zur Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung sowie zum kollegialen Austausch. Dadurch wird eine zeitgemäße und kooperative Zusammenarbeit gewährleistet.

Ausstattung und Nutzung im Unterricht

Für die Schülerinnen und Schüler stehen digitale Präsenzendgeräte zur Verfügung, die im Schulgebäude verbleiben und ab Klasse 2 im Medienunterricht eingesetzt werden. Ergänzend besitzen die Kinder der Jahrgänge 2 bis 4 ein iPad für die häusliche Bearbeitung digitaler Lerninhalte.

Darüber hinaus wurde ein PC-Raum mit 13 Desktop-PCs eingerichtet. Dieser ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Arbeit mit Maus und Tastatur sowie das Erlernen grundlegender Funktionen gängiger Office-Anwendungen (z. B. Textverarbeitung und Präsentationserstellung).

Medienkompetenz

Die Kompetenzen des Medienkompetenzrahmens (MKR) werden sowohl im Medienunterricht als auch in den Unterrichtsfächern (z.B. Sachunterricht, Mathematik, Deutsch und Englisch) angebahnt, geübt und angewendet. Zu diesem Zweck haben wir einen Arbeitsplan entwickelt, der den kompletten MKR abdeckt und fächerübergreifend wirken soll.

Dabei stehen Lernmaterialien wie Blue-Bots zur Verfügung, die den Erwerb von Grundkenntnissen im Programmieren und Codieren unterstützen. Hierdurch werden problemlösendes Denken, strukturiertes Vorgehen und Kreativität gefördert.

Bedeutung analoger Lernformen

Neben den digitalen Lernangeboten behalten analoge Lernformen einen gleichwertigen Stellenwert. Dazu gehören das Lernen mit Büchern, das Lesen von Ganzschriften sowie das Erlernen einer verbundenen Handschrift. Auch der handelnde Umgang mit Materialien und das praktische Be-Greifen von Inhalten bleiben zentrale Bestandteile unseres Unterrichts.

Zusammenführung beider Lernwege

Digitale und analoge Lernzugänge ergänzen sich im Unterricht sinnvoll. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler sowohl in grundlegenden Lern- und Arbeitstechniken zu stärken als auch auf eine zunehmend digital geprägte Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.